21 August 2017

Solarenergie in Brasilien - ein Wachstumsmarkt entwickelt sich

Ein Gastartikel von David Fischer von vovendis - eco-consulting & development

Neben den im Rampenlicht stehenden Photovoltaik-Märkten China, USA, Indien und Japan könnte Brasilien der zukünftige Shooting-Star der Übersee-Märkte werden. Das fünftgrößte Land des Planeten bietet dafür ein enormes Potenzial. Die Sonneneinstrahlung liegt zwischen 4.500 und 6.100Wh / m2 pro Tag und ist damit ca. doppelt so stark im Vergleich zu Deutschland. Die nordöstlichen Regionen des Landes registrieren das höchste Potenzial.

Im Vergleich zu anderen aufstrebenden lateinamerikanischen PV-Märkten wie Argentinien, Chile oder Mexiko bietet Brasilien einige Vorteile, darunter:
- Hohes Strompreis-Niveau - vergleichbar mit Deutschland
- Regulierter Energiemarkt mit klar definierten Zuständigkeiten von Behörden und staatlichen Organisationen
- Gut strukturiertes Auktionssystem, welches sich in den Auktionen der letzten Jahre (Wasser-, Windkraft, Biogas- und Solar-PV-Strom) bewährt hat.
- Klare politische Absicht die Nutzung erneuerbarer Energien auszubauen
- Wachstumsmarkt mit steigenden Investitionen in die Solarenergie

Brasilien liegt aktuell hinsichtlich Investments in Erneuerbare Energien weltweit auf Rang 7. So sind in 2016 laut UNEP und Bloomberg rund 7Mrd. U$ in Projekte der Erneuerbaren Energien investiert worden. Die brasilianische Energiematrix zeichnet sich durch eine Dominanz der Wasserkraft aus.  So stammen ca. 66% des brasilianischen Stroms aus dieser Energiequelle. Trotz des gigantischen Potenzials wird bislang nur etwa 1% durch Solarenergie erzeugt.
Parallel zur schwierigen politischen und wirtschaftlichen Situation entwickelte sich das Solargeschäft in den letzten Jahren sehr stark. Vor allem der Markt der Distributed-Generation wird weiter stabil wachsen, genau wie schon im letzten Jahr. Experten erwarten Wachstumsraten von 300% oder mehr. Nachdem die Marke von 1.000 Netzanschlüssen im Oktober 2015 geknackt wurde, waren es im Juni 2017 bereits 12.590 mit einer Gesamtkapazität von 101MW.
Ein Grund für diese rasche Expansion sind die günstigen rechtlichen Rahmenbedingungen, die mit der Resolution 687/2015 vom 1. März 2016 in Kraft getreten sind. Unter anderem ist es möglich mit Anlagen von bis zu 5MW in das Netz einzuspeisen, Betreiberkonsortien zu bilden sowie den produzierten Strom an einem anderen Ort innerhalb des Versorgungsgebietes des jeweiligen Energieversorgers zu nutzen (Wheeling).
In den zwei Auktionen des Jahres 2015 wurden Stromabnahmeverträge für Solarpark-Projekte mit einer Kapazität von fast 1,8 GW versteigert. Bis Ende 2018  werden davon laut der brasilianischen Regierung ca. 1,5 GW ans Netz gehen. Für deutsche Unternehmen der Branche gilt es also die die Chancen des wachsenden Solar-PV-Marktes in Brasilien zu nutzen.

Diese Woche eröffnet mit der Intersolar South America 2017  Lateinamerikas wichtigste Messe für Solarenergie in São Paulo. Vom 22. bis zum 24. August 2017 finden im Expo Center Norte neben der Intersolar auch parallel der gleichnamige Kongress sowie die Schwestermessen EnergyDecentral South America (Biomasse) und EES South America (Speichertechnologien) statt. 

Für weiterführende Informationen zum brasilianischen Photovoltaik-Markt bietet sich die kostenlose Marktstudie der Beratungsfirma vovendis aus Hamburg an. 

Die 2. Auflage der Marktstudie „PV-Solar-Markt Brasilien 2017 - Chancen für deutsche Unternehmen“ können Sie hier kostenfrei anfordern: vovendis-STUDIE 




18 August 2017

Neues aus Absurdistan

Der Parlamentsabgeordnete Vicente Cândido (PT-SP) hat es wieder mal geschafft, den Wählern zu zeigen, wer seinen Kafka gelesen hat. Er ist Berichterstatter des Projektes "Politikreform" und Erfinder des "Fonds zur Wahlkampffinanzierung". Zunächst war er mutig (ist unbesonnen, unverfroren oder frech richtiger?) und schlug vor, 0,5% der Budgeteinnahmen dafür zu verwenden - immerhin 3,6 Mrd. R$. Das führte zu einem empörten Aufschrei selbst bei einigen Parlamentariern und so änderte er seinen Vorschlag und meinte jetzt, "2 Mrd. R$ seien doch ein vernünftiger Wert".  Wobei er vergaß, dass man Parteien auch über Mitgliedsbeiträge finanzieren kann und dass es eine Zumutung ist, wenn zum Beispiel ein Mitglied der Kommunistischen Partei Brasiliens mit seiner Einkommenssteuer die von ihm bekämpfte Regierungspartei PMDB beziehungsweise deren Wahlkampf finanzieren soll.

Aber es kommt noch besser!  Bei den Wahlen im Oktober 2018 soll ein und derselbe Kandidat sich für drei Ämter zur Wahl stellen können, gleichzeitig! Also könnte Lula, um seine Haut zu retten - wenn der Vorschlag durchgeht - sich als Präsidentschaftskandidat aufstellen lassen, aber sich auch um ein Abgeordnetenmandat und um einen Sitz im Senat bemühen. Hat der (bauern)schlaue PT-Abgeordnete Vincente Cândido eigentlich mal die Verfassung und das Wahlrecht gelesen? Oder sich gefragt, was passiert, wenn ein Kandidat zwei oder sogar drei Ämter erobert?

Ein letztes Beispiel: Vincente Cândido ist auch der Autor des Vorschlages, die Verhaftung eines Kandidaten ab einem Zeitraum von 8 Monaten vor der Wahl zu verbieten. Heute sind es 15 Tage, was auch schon absurd ist. Aber die Absicht ist klar, Lula wurde schließlich in erster Instanz von Richter Moro zu 9 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt. Als Präsidentschaftskandidat würde er nach einer eventuellen Bestätigung des Urteils in zweiter Instanz erstmal seine Ruhe vor der lästigen Justiz haben.

16 August 2017

Lagebericht Brasilien vom 16.8.2017


Lesen Sie den kompletten Bericht hier.


Industrieansiedlung in Vinhedo


Vinhedo ist ideal für neue Firmen, die kostengünstig unterkommen wollen und die Nähe zu São Paulo suchen. Vinhedo liegt nur 75 km entfernt von São Paulo an mehreren modernen Autobahnen. Die internationalen Flughäfen Guarulhos (São Paulo) und Viracopos (Campinas, auf Frachten spezialisiert, mit Zollfreilager) sind schnell zu erreichen. Hier sind günstige Grundstücke, siehe Foto, und eine komplette Infrastruktur zu finden. Die Stadtverwaltung bietet Investoren 15 Jahre Grundsteuerbefreiung, kostenlose Projektgenehmigung, Betriebsgenehmigung in 24 Stunden und weitere Vergünstigungen. Ein Beispiel für eine deutsche Firma, die erfolgreich in Vinhedo tätig ist, ist die FLOTTWEG DO BRASIL, ein international tätiger Hersteller von Dekanterzentrifugen, die in Brasilien von der Firma WSC in Campinas gewartet werden. Wer sich in Vinhedo  niederlassen will, kann sich mit mir in Verbindung setzen, wir helfen gerne, angefangen bei der Firmengründung bis hin zum Geschäftsaufbau und der Verwaltung der gegründeten Firma. Unser Firmenanwalt Gunnar Johansen steht ebenfalls zu Ihrer Verfügung. Er schrieb mir zu den Vergünstigungen: Laut Verfassung müssen die brasilianischen Bundesländer 50% der abgeführten ICMS (Warenumlaufsteuer) an die Gemeinden zurückzahlen, wo diese erzeugt wurden. Die anderen 50% ICMS behält das Bundesland. Das ist eine der wichtigsten Einkommensquellen der Gemeinden, die viel ICMS erzeugen bzw. die viele Handelsunternehmen und Industrien haben. Valinhos bietet seinen Unternehmen eine Rückgabe von 5% auf die 50%, die die Gemeinde erhalten hat, an. 

14 August 2017

Der Strom kommt aus den Steckdosen...























...aber vorher muss er sich in São Paulo (wie im übrigen Brasilien) durch überirdische Leitungen quälen, wie dieses Foto von Gabriela Bilo, veröffentlicht heute am 14.8.2017 im O ESTADO DE SÃO PAULO, zeigt. Endlich werden diese Leitungen auf 52 km in 117 Straßen unserer Innenstadt verschwinden und unter die Erde verlegt werden. 2.000 Strommasten werden damit verschwinden und die Energieversorgung zuverlässiger werden, vom optischen Aspekt ganz zu schweigen.

13 August 2017

Nochmal 7:1

Gestern wurde ich während eines Abendessens bei brasilianischen Freunden von einem Gast angesprochen, der mich doch tatsächlich fragte, ob das 7:1 gekauft war! Wenn dieser Stachel so tief sitzt, sollte die Lufthansa vielleicht mit diesem Flugzeug, in dem ich schon mehrmals geflogen bin, nicht mehr nach São Paulo fliegen?

Ich habe den Frager übrigens beruhigen können und er meinte dann auch, dass seine Mannschaft einfach schlecht gespielt habe - aber immerhin habe er so viel von der Korruption bei der FIFA gelesen, dass ein Zweifel wohl erlaubt sei.

Nach dem Motto: Ich glaube nicht an Hexen, aber dass es sie gibt, ist doch klar! Auf Portugiesisch sagt man etwas abgeändert: Não creio em bruxas, mas que elas existem, existem!

08 August 2017

Erfolgreiche Neuankömmlinge in Brasilien

Das Bild zeigt von links die Herren Schweinfurther, Petzet und Sax auf der Siemens - Baustelle der Hochspannungsleitung des Wasserkraftwerkes Belo Monte. Herr Schweinfurther ist Mitarbeiter von Eurolatina und arbeitet mit zwei Kollegen von Eurolatina im Auftrag von INP Deutschland GmbH auf der Baustelle, Herr Petzet betreut die brasilianischen Aktivitäten von INP und Herr Sax ist Gesellschafter von AMS - NIPPON RIKA DO BRASIL. Ich war mit den Herren vor zwei Wochen in Amazonien, Bilder unserer Reise können Sie hier sehen: http://brasilienaktuell.blogspot.com.br/p/brasilien-fotografiert.html

Künftig wird INP über die INP DO BRASIL in Südamerika tätig sein. Klicken Sie in den Firmennamen, um mehr über das Engineeringunternehmen zu wissen. Eine portugiesische Präsentation finden Sie hier: LINK. Kontakt können Sie bei Bedarf hier aufnehmen: karlheinz.naumann@inp-e.tech

AMS - NIPPON RIKA DO BRASIL ist als AMS DO BRASIL schon seit 10 Jahren in Brasilien tätig und hat seit 2017 als Technologielieferanten die deutsche AMS Anlagenbau GmbH & Co.KG und die japanische Nippon Rika Industries Corporation als Gesellschafter. Das Unternehmen verkauft in Brasilien Anlagen zur Herstellung von Elektrospulen für Generatoren und Motoren einschließlich ihrer Isolierung und Imprägnierung. Dazu kommen noch Isoliermaterialien wie MICA-Bänder. Kontakt können Sie bei Bedarf hier aufnehmen: eduardo@ams-nipponrika.com.br für Brasilien und zankl@ams-nipponrika.com.br für den Rest Südamerikas.

01 August 2017

Die spinnen ja, die Brasilianer, oder, darf man Menschen zu ihrem Glück zwingen?

Morgen wird im Parlament darüber abgestimmt, ob Präsident Temer der passiven Korruption angeklagt werden darf. Wie es aussieht, wird eine Mehrheit dagegen stimmen - nicht aus Überzeugung, sondern weil den meisten Parlamentariern das gleiche Schicksal blüht. Kurz vorher wurden die Treibstoffpreise erhöht, weil das Steueraufkommen nicht ausreicht, um das geplante Haushaltsdefizit nicht zu überschreiten und die längst überfällige Reform der Arbeitsgesetzgebung abgeschlossen sowie Investitionen gestrichen und Sparmaßnahmen verkündigt. Das trug nicht gerade zur Popularität des ungeliebten Präsidenten bei; eine Umfrage der letzten Woche enthüllte, dass nur 5% der Bevölkerung seine Regierung mit sehr gut oder gut bewerten, 21% finden sie befriedigend oder ausreichend, aber 70% schlecht oder sehr schlecht. Und nur 10% der Befragten vertrauen dem Präsidenten.

Da muss man sich fragen, ob die Befragten gezielt ausgesucht wurden, nämlich die mit einem kurzen Gedächtnis oder die, die keine Zeitung lesen und keine Nachrichten hören (oder diese nicht verstehen) oder die, die der Arbeiterpartei, der Kommunistischen Partei oder  einer sonstigen Linkspartei angehören oder die, die im Öffentlichen Dienst arbeiten und dessen Privilegien genießen.

Es kann doch nicht sein, dass sich niemand mehr daran erinnert, dass die amtsenthobene ex-Präsidentin Dilma Rousseff vor ihrem unrühmlichen Abgang noch schnell die Bezüge im Öffentlichen Dienst erhöhte und damit Mehrausgaben von 22 Mrd. R$ alleine in 2018 verursachte. Insgesamt wurden Erhöhungen bis 2020 festgeschrieben, die der rechtmäßige Nachfolger Dilmas, Temer, nicht beeinflussen kann.

Zwischen 2003 und 2015, dem Goldenen Zeitalter Brasiliens unter der Ägide Lulas und Dilmas, wurden die Gehälter des Öffentlichen Dienstes im Mittel pro Jahr um 9,4% erhöht bei einer mittleren Inflation von 6,3% im Jahr und einer stagnierenden Produktivität. Auf Bundesebene betrug die Gehaltserhöhung im Mittel 9,3%, auf Bundeslandebene 10,6% und auf Gemeindeebene 10,1%, wohlgemerkt pro Jahr! Zusätzlich wurde die Mitarbeiteranzahl des Öffentlichen Dienstes erhöht, auf Bundesebene um 30%, auf Bundeslandebene um 10% und auf Gemeindeebene um kaum glaubliche 67%. Die Anzahl der Mitarbeiter der Exekutive stieg um 10%, der Legislative um 55% und der Judikative um 50%. Letztere führen sich wohl als crème de la crème, denn unsere Staatsanwälte fordern in diesem Jahr eine Gehaltserhöhung von 16,7% bei einer Inflation von nur 3,5%. Die, das muss man dazu schreiben, während des Endes der Regierung Dilmas über 10% jährlich betrug.

Außerdem muss man bedenken, dass die Pensionäre auch von diesen Erhöhungen profitieren. Von den Steuereinnahmen 2016 in Höhe von mehr als 2 Billionen Reais sind 57% für die (früh, mit ca. 50 Jahren) pensionierten Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes bestimmt. Und selbst der Tod dieser teuren, Entschuldigung, treuen Staatsdiener erlöst uns nicht von diesem Übel, denn in vielen Fällen werden die Pensionen an die Erben weitergezahlt. Und unsere Erben zahlen die Zeche, weil wir Eltern und Großeltern in der Privatwirtschaft tätig sind.

2009 sagte das IPEA, dass im Staatsdienst stehende Brasilianer das Doppelte von dem verdienten, was in der Privatwirtschaft gezahlt wurde. Das ist aber nicht wahr, denn dabei wurden etliche "Extras" vergessen, die der Beamte erhält, aber sein Pendant in der freien Wirtschaft nicht. Neuere Zahlen zeigen, dass die mittlere Rente in Brasilien 1.600 R$ beträgt und die mittlere Pension 9.000 R$ in der Exekutive, 25.000 R$ in der Legislative und 29.000 R$ in der Judikative, und die Weltmeister, unsere Staatsanwälte, kommen auf 30.000 R$. Wohlgemerkt, alle Werte werden monatlich gezahlt. Jetzt verstehen Sie auch, warum die 980.000 Pensionäre des Landes ein höheres Defizite bei der Sozialversicherung verursachen als die 33.000.000 Rentner.

Merkwürdig, aber erklärlich, dass diese Zahlen weder im Wahlkampf noch bei der Begründung von Reformmaßnahmen zur Argumentation benutzt werden. Und einleuchtend, dass mächtige Interessengruppen gegen solche Reformen sind, die ihre Privilegien beschneiden. Und nicht einleuchtend, warum Lula angeblich von 30% der heute Befragten als Präsident wieder gewählt werden würde.

Unerklärlich auch, warum die Errungenschaften Temers nicht gewürdigt werden und die absolute Unfähigkeit Lulas und Dilmas in volkswirtschaftlicher Hinsicht nicht erkannt wurden. Nebenbei bemerkt wurde Dilma auf ihrer Homepage als Doktorin bezeichnet und dieser Titel wurde erst entfernt, als bekannt wurde, dass sie kein akademisches Studium abgeschlossen hat. Aber wenigstens ist Lula Doctor honoris causa.

Aber sehen wir uns mal die Errungenschaften Temers an und das ist ohne Ironie gemeint! Seit 2013 beträgt unser Leitzins das erste Mal weniger als 10% im Jahr, nämlich 9,25%. Aber in der genannten Umfrage sagen 84% der Befragten, dass sie die Zinspolitik der Regierung nicht gutheißen. Genau so viele sprechen sich gegen die Beschäftigungspolitik der Regierung aus, obwohl jetzt das erste Mal seit 2012 die Arbeitslosenquote zurückgeht. Die Inflation in 2017 wird 3,6% betragen, vorher lag sie bei über 10%. Aber 77% der Befragten sind nicht mit den Antiinflationsmaßnahmen der Regierung einverstanden. 84% der Befragten kritisieren Temer für seine Sicherheitspolitik bezüglich der urbanen Kriminalität. Dass die Verantwortung dafür bei den Ministerpräsidenten der Länder und nicht beim Staatspräsidenten liegt, wissen wohl weder die Befrager noch die Befragten. Trotzdem unterstützen seit einigen Tagen 8.500 Soldaten das bankrotte Rio de Janeiro im Kampf gegen die Kriminalität, vorerst bis Ende 2018. Auch das wird Temer nicht zugeschrieben. Es sieht so aus, dass er den Status einer lahmen Ente schon vor der Amtsübernahme erreicht hat und in der Hackordnung des brasilianischen Hühnerhofes ganz weit unten steht.

All das legt den Schluss nahe, dass das Bildungsniveau der breiten Masse stark und schnell angehoben werden muss, damit diese versteht, wie der Staat, in dem sie lebt, funktioniert. Dann sähe die Beurteilung Temers ganz anders aus. Und wir können außerdem nur hoffen, dass endlich jemand kommt, der sich traut, den Öffentlichen Dienst auszumisten. Ein besseres oder freundlicheres Wort fällt mir dazu nicht ein.

29 Juli 2017

Die stille, mächtige Revolution in Brasilien

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Gefängnisstrafe für Ex-Präsident Lula




Die Gefängnisstrafe für Luiz Inácio Lula ist gleich ein doppeltes Hoffnungssignal: Die Brasilianer gewinnen die Macht über ihr Land zurück - und sie könnten ein Beispiel für ihre Nachbarn sein.

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FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung Vor 6 h
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tagesschau.de Vor 12 h
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tagesschau.de 27.07.2017
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SWR Aktuell 27.07.2017
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Stuttgarter Nachrichten 28.07.2017
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